Freisener THW-Kräfte nach Starkregenereignis gefordert

Mehrstündiger Pumpeneinsatz bei Freisener Industriebetrieb

Die drohende Überflutung einer Prüfhalle auf dem Betriebsgelände der Hörmann KG Freisen nach vorausgegangenem Starkregen am vergangenen Sonntag, den 25. Oktober 2026, führte zu einem rund sechsstündigen Pumpeneinsatz für den THW-Ortsverband Freisen.

Unwetterartige Regenfälle am Sonntagmorgen sorgten für eine größere Ausspülung von Schlamm aus einer Baustelle im Umfeld einer Prüfhalle von Hörmann in Freisen. Während die Kanalisation die Wassermassen anfänglich ableiten konnte, führten die hohen Mengen an Schlamm nach und nach zur Verstopfung der Abwasserrohre. Da die daraus entstandene Überflutung nicht nur das Umfeld einer Halle erreichte, sondern auch langsam in diese eindrang, rückten rund 20 Einsatzkräfte des THW-Ortsverbandes Freisen zur Sicherung des Gebäudes aus.

Als erste Maßnahme schafften die THW-Kräfte mehrere Paletten Sandsäcke herbei und konnten damit das weiterhin auf das Gelände strömende Wasser teilweise zu noch intakten Abläufen umleiten. Im schon überfluteten Bereich wurden mehrere Spezialpumpen installiert, die auch stark verschlammtes Wasser abpumpen können. Mit einer Förderleistung von rund 2.000 Litern pro Minute wurde der Pegelstand nach und nach abgesenkt. Nachdem die Fläche nahezu freigepumpt war, wurden Wege und Straßen von einer dicken Schlammschicht befreit und die Kanalisation, soweit möglich, gespült. Während des Rückbaus der Einsatzstelle wurde für die Nacht eine Kleinpumpe installiert, die sich beim Nachlaufen von Wasser durch eine Pegelüberwachung automatisch einschalten kann.

Noch während der laufenden Arbeiten besuchte Hörmann-Werksleiter Oliver Bardel die Einsatzstelle und bedankte sich, ebenso wie später auch Freisens THW-Ortsbeauftragter Günter Schmitt, bei den Einsatzkräften für ihre schnelle und zuverlässige Hilfe, die einen größeren Sachschaden im Werk verhindern konnte.